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Sonntag, 20. Januar 2013
15.Erzgebirgscup in Oelsnitz / E.

15. Erzgebirgscup in Oelsnitz/E.

Am 20.01.2013 nahmen wir mit 4 Sportlern und Trainer Rolf Kronstein am alljährlichen Erzgebirgscup in Oelsnitz/E. teil.

Von 6 gemeldeten Sportlern konnten 4 Sportler besetzt werden. Für Rodion Deetz und Christian Karg konnten leider keine Gegner gefunden werden.

Als erster Wismut-Boxer ging im Weltergewicht Hannes Röhrich in den Ring.In seinem ersten Kampf zeigte er eine technisch saubere Leistung. Sein, teilweise sehr unsauber agierender, Gegner aus Breitenbrunn bestritt bereits seinen 4. Kampf und hätte durchaus eine Verwarnung erhalten können. Aus Sicht des Trainers Rolf Kronstein wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Konditionelle Defizite verhinderten jedoch einen Sieg. Wichtiger ist aber, dass die Sportler ihren momentanen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen zeigen können. Diese Zielstellung das hat Hannes mit Bravour gemeistert.

Lars Kriedel bestritt seinen 10. Kampf und konnte gegen einen, von der Kampfbilanz her erfahreneren Boxer aus Schwarzenberg (Neue Welt), seinen 7. Sieg erkämpfen. In einem der besten Kämpfe des Abends zeigte Lars eine überzeugende technisch-taktische Leistung, war von Beginn an kampfbestimmend und gewann trotz kleinerer konditioneller Schwierigkeiten souverän gegen einen wirklich starken Gegner klar nach Punkten.

Robert Faulwetter bestritt in Oelsnitz/E. seinen 12. Kampf. Auch sein Gegner hatte mit 24 Kämpfen bei 14 Siegen weitaus mehr Kampferfahrung. Nach seinen guten Leistungen u.a. beim Wismut Pokal traute der Trainer ihm durchaus zu auch diesen Kampf siegreich zu gestalten. In der ersten Runde punktete Robert immer wieder mit seiner linken „Waffe“ und konnte so die Runde für sich endscheiden. Umso überraschender dann der Verlauf der zweiten Runde. Die plötzlichen stürmischen Attacken seines Gegners konnte Robert nicht wirkungsvoll genug unterbinden und so brach der Ringrichter nach zwei Wirkungstreffern den Kampf ab. Eine Entscheidung, die zwar in Ordnung ging, aber nicht unbedingt zwingend war, so die Meinung seines Trainers. Eine intensivere Ausbildung im speziellen-konditionellen Bereich wird in Zukunft Schwerpunkt der Trainingsarbeit sein und Robert helfen, seine guten technischen Mittel im Wettkampf siegreich einsetzen zu können.

Als letzter Wismut Boxer stieg Maximilian Gewinner in den Ring. In seinem dritten Kampf traf er auf einen Gegner mit sechs Siegen bei 11 Kämpfen. Wenn Max selbst agierte, war er der bessere Mann im Ring. Er landete klare und deutliche Treffer, war aber in seiner Einstellung zum Kampf viel zu verhalten und passiv. Mit einer bestimmenderen Kampfesführung hätte die Niederlage verhindert werden können. Aber nur schön boxen wie im Training reicht nun mal nicht für einen Sieg im Wettkampf, schon gar nicht im Superschwergewicht. 

Der Wettkampf war statistisch gesehen nicht wirklich erfolgreich, lieferte aber wichtige Schlussfolgerungen für die weitere Trainingsarbeit. Wettkämpfe sind nun mal das beste Training… Bleibt zu hoffen, dass auch die Sportler diese Erfahrungen nutzen. Dann wäre auch diese Veranstaltung für den Verein als erfolgreich zu bezeichnen.

Mit sportlichen Grüßen

RM